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Das DRK betreibt zwei Rettungswachen:

Lüneburg Stadt

Anschrift:
Schnellenberger
Weg 42
21339 Lüneburg

Tel.:
(04131) 6736-21
(04131) 6736-22
(04131) 6736-24

E-Mail: 
rettungswache@ - drk-lueneburg.de

Ellringen

Anschrift:
Ellringer Neetzetal 2
21368 Ellringen

sowie in Zusammenarbeit mit dem ASB die Wache in

Zeetze (bei Neuhaus)

Anschrift:
In der Bäk 11
19273 Zeetze

Bockelkathen

Anschrift:
Lüdersburger Landstraße
21379 Lüdersburg

Rettungstransportwagen der neusten Generation

Rettungstransportwagen

Hinter dem 130.000 Euro teuren Mercedes Benz in unserem Fuhrpark verbirgt sich ein RTW (Rettungstransportwagen) der neusten Generation. Fahrgestell ist ein Mercedes-Benz Sprinter 516CDI mit rund 160PS und Automatikgetriebe. Der Aufbau mit der Bezeichnung „Tigis“ stammt von der Firma Ambulanzmobile. Diese gewann durch das futuristische Design des Rettungswagens 2011 den Internationalen Designpreis in Baden-Württemberg. Die Firma Ambulanzmobile aus Schönebeck hat langjährige Erfahrung im Bau von Kranken- und Rettungstransportwagen – daher wird auf höchste Funktionalität und Sicherheit im Fahrzeug gesetzt. Durch das enorme Platzangebot im Patientenraum ist eine optimale Versorgung möglich. So kann der Patient auf der Trage von allen Seiten betreut werden. Dies ist z.B. nach Verkehrsunfällen oder bei Reanimation besonders hilfreich und sichert eine schnelle Versorgung. Neben der Trage befinden sich zwei Betreuerstühle, welche in Fahrtrichtung ausgerichtet werden können. So haben Notarzt und Rettungsassistent jederzeit besten Blick auf den Patienten. Durch einen höhen-verstellbaren Tragentisch ist auch ein schonender Transport ins Krankenhaus möglich. So kann zum Beispiel die sogenannte Schwingtischfunktion bei Wirbelsäulenverletzungen die zahlreichen Erschütterungen durch Straßenschäden abmildern. 

Neuste Technik führt zum Ziel

Auch die Fahrerkabine bietet viel Platz – welcher hier genauso notwendig ist wie im Patientenraum. Voll mit Technik erleichtert sie dem Rettungsdienstpersonal die Anfahrt zum Einsatzort. Durch genaue Kartenführung und Vernetzung mit der Rettungsleitstelle ist eine nahezu perfekte Routenplanung möglich. Im Gegensatz zum Vorgänger-Rettungswagen lassen sich durch die vergrößerte Fahrerkabine auch lange Verlegungsfahrten gut aushalten. Dabei wird durch erhöhte Beinfreiheit für den Fahrer ein besserer Sitzkomfort sichergestellt.

Mit Blaulicht und Martinshorn

Blaulicht und Martinshorn

Sicherheit bietet auch die Sonderrechtsanlage von Firma Hänsch. Bestehend aus den Blaulichtern an Front und Heck, Frontblitzer und dem Martinshorn liefert sie der Besatzung große Sicherheit auf der Einsatzfahrt. Eine Besonderheit sind die seitlichen Blaulichter am Aufbau. Besonders in Kreuzungsbereichen sorgen sie für die nötige Aufmerksamkeit. Ordentlich Krach machen die elektrischen Martinshörner in der Stoßstange, mit rund 120dB sorgen sie für freie Fahrt – jedoch leider nicht immer. Häufig werden die Rettungskräfte nicht wahrgenommen – dies führt zu unnötigen Ausbremsungen durch Verkehrsteilnehmer und verlängert die Einsatzfahrt zu akut lebensbedrohlichen Situationen.

Viele Geräte sichern das Überleben

Defibrilator und Überwachungsmonitor

Im Inneren des Rettungswagens befindet sich auch die medizinische Ausstattung: neben wichtigen Medikamenten, Verbandmitteln, Zugängen, Armschienen und natürlich der Fahrtrage von Firma Ferno auch die Medizingeräte. Wir verfügen über moderne Technik, die eine hochqualitative Versorgung des Patienten sichert. So zum Beispiel der Corpuls 3: als Defibrilator und Überwachungsmonitor wird dieses Gerät eingesetzt und unterstützt die Rettungsdienstler bei einer Reanimation. Hiermit werden auch die Stromstöße abgegeben, die einen Patienten zum Beispiel aus dem Kammerflimmern zurückholen sollen. Des Weiteren kann hiermit aber auch ein EKG geschrieben werden. Unterschieden wird zwischen einem 4-Kanal und einem 12-Kanal EKG, bei dem das Herz von allen Richtungen betrachtet werden kann. Außerdem kann mit diesem Gerät die Sauerstoffsättigung im Blut gemessen werden. Dies geschieht über ein Infrarotlicht. Bei einer Intubation kann die sichere Lage des Tubus über die sogenannte Kapnometrie überprüft werden.

Beatmungsgerät

Außerdem verfügen wir über ein Beatmungsgerät, den Medumat Standart a, als mobiles Gerät sowie auch als stationäres Gerät im Rettungswagen. Benötigt wird es unter Anderem bei einem Atemstillstand. Außerdem kann dem wachen Patienten über ein Inhalationsmodul Sauerstoff der Atemluft beigemischt werden.

Des Weiteren verfügen wir über eine Absaugpumpe, mit der Erbrochenes bei Bewusstlosen abgesaugt werden kann, und eine Spritzenpumpe, mit der Medikamente über einen längeren Zeitraum kontinuierlich gegeben werden können.

In einem Außenfach des Rettungswagen ist die Schaufeltrage und eine Vakuumatratze verstaut. Außerdem befindet sich hier ein Tragestuhl, der den Patiententransport aus der Wohnung zum Rettungswagen besonders in den Altbauten Lüneburgs erleichtert.