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Das DRK betreibt zwei Rettungswachen:

Lüneburg Stadt

Anschrift:
Schnellenberger
Weg 42
21339 Lüneburg

Tel.:
(04131) 6736-21
(04131) 6736-22
(04131) 6736-24

E-Mail: 
rettungswache@ - drk-lueneburg.de

Ellringen

Anschrift:
Ellringer Neetzetal 2
21368 Ellringen

sowie in Zusammenarbeit mit dem ASB die Wache in

Zeetze (bei Neuhaus)

Anschrift:
In der Bäk 11
19273 Zeetze

Bockelkathen

Anschrift:
Lüdersburger Landstraße
21379 Lüdersburg

Notarzteinsatzfahrzeug mit hochmodernen Geräten

Notarzteinsatzfahrzeug

Wir bringen den Notarzt - hierzu nutzen wir einen VW T5. Schon lange fährt der Notarzt nicht mehr auf dem Rettungswagen mit (damals NAW). Um ihn flexibler einzusetzen, wird er von einem Rettungsassistenten in einem separaten Fahrzeug zur Einsatzstelle gebracht. Grund hierfür ist, dass zahlreiche Rettungsdiensteinsätze ohne Notarzt abgewickelt werden können. Durch die qualitativ hochwertige Ausbildung der Rettungsassistenten und Rettungssanitäter wird der Notarzt nur in akut lebensbedrohlichen Situationen oder z.B. zur Schmerzbekämpfung benötigt. Am Einsatzort stellt sich die Erkrankung der Patienten oft weniger schlimm dar, als beim Notruf geschildert. - So kann der Patient vom Rettungswagen abtransportiert werden und der Notarzt ist wieder frei für den nächsten Einsatz.

Datenübertragung gegen Herzinfarkt

Hochmoderne Geräte

Ausgestattet ist das NEF, so heißt es im Fachjargon, mit diversen Gerätschaften für die Notfallversorgung. Ergänzend zu den Geräten vom Rettungswagen wird z.B. ein Intensivbeatmungsgerät vom Typ Medumat Transport mitgeführt. Ein hochmodernes Gerät mit vielen präklinischen Therapie- möglichkeiten. Es kann unter anderem bei chronischen Patienten durch spezielle Beatmungsmodi Leben retten, in dem es beim Einatmen des Patienten zusätzliche Luft zur Verfügung stellt und die Atmung unterstützt. Außerdem wird, wie auch auf dem Rettungswagen, ein Corpuls 3 als Defi- und Monitoreinheit mitgeführt. Eine Besonderheit hierbei ist die Fax Funktion. Darüber kann bei einem akuten Herzinfarkt das EKG direkt vom Einsatzort ins Koro-Labor im Klinikum gesendet werden. Die Kardiologen im Krankenhaus können sich so auf den Eingriff vorbereiten, damit keine Zeit verloren geht.

Außerdem werden einige Sondergerätschaften mitgeführt, unter anderem eine sogenannte "EZ I.o". Eine kleine Bohrmaschine, mit der eine Nadel in den Knochen gebohrt wird, über die im Notfall Medikamente gegeben werden. Diese Methode wird aber nur dann angewandt, wenn es nicht möglich ist, dem Patienten anderweitig Medikamente zu verabreichen.

Bei Notfällen mit mehreren Verletzten wird dieses Fahrzeug außerdem vorübergehend als Einsatzleitfahrzeug genutzt, bis der diensthabende Leitende Notarzt eintrifft. Hierfür ist im Inneren des Fahrzeugs ein kleiner Schreibtisch, an dem Dokumentationen gefertigt werden können.

Selbstverständlich ist auch dieses Fahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn ausgerüstet. Mit den Doppelblitz-Blaulichtern auf dem Dach, den Frontblitzern im Kühlergrill und dem Martinshorn in der Stoßstange ist es ähnlich ausgestattet wie die Rettungswagen.

Besetzt wird dieses Fahrzeug durch einen Arzt aus dem Klinikum Lüneburg, der eine Weiterbildung zum Notarzt hat, und einem Rettungsassistenten vom DRK.